Fußball-WM 2010 Auslosung der Finalrunde Termin
32 Mannschaften nehmen an der Fußball-WM 2010 in Südafrika teil. Bei der Auslosung werden sie auf acht Gruppen verteilt. Bislang steht nur fest, dass Südafrika als Gruppenkopf der Gruppe A gesetzt ist.
Die Auslosung der Finalrunde wird am 4. Dezember 2009 in Kapstadt vorgenommen. Dann steht fest, gegen wen Deutschland bei der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr spielen darf.
Die Fußball-WM beginnt dann am 11. Juni 2010. Das Eröffnungsspiel bestreitet Gastgeber Südafrika in Johannesburg gegen einen noch nicht bekannten Gegner. Die Gruppenphase selbst dauert dann bis zum 25. Juni 2010.
Danach geht es direkt mit den Achtelfinal-Spielen weiter. Die Viertelfinale beginnen dann am 2. Juli und die Halbfinale werden am 6. und 7. Juli ausgetragen. Alles vorbei ist dann am 11. Juli 2010, dann wird in Johannesburg das Finale ausgetragen.
Bei der Fußball-WM 2010 mit dabei sind unter anderem Deutschland, Europameister Spanien und Weltmeister Italien. Auch Brasilien wird mitspielen, ob es für Argentinien reicht, das entscheidet sich heute Nacht. Aus der Nordamerika-Zone haben sich Mexiko und die USA bereits qualifiziert.
Termin Auslosung Finalrunde Fußball-WM 2010
Die Auslosung wird am 4. Dezember 2009 in Kapstadt vorgenommen.
Qualifizierte Mannschaften
Übersicht aller Mannschaften, die sich bis jetzt für die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert haben:
- Japan qualifizierte sich am 6.Juni 2009
- Australien qualifizierte sich am 6.Juni 2009
- Südkorea qualifizierte sich am 6. Juni 2009
- Nordkorea qualifizierte sich am 17. Juni 2009
- Niederlande qualifizierte sich am 6. Juni 2009
- Korea DPR qualifizierte sich am 17. Juni 2009
- Brasilien qualifizierte sich am 5. September 2009
- Ghana qualifizierte sich am 6. September 2009
- Spanien qualifizierte sich am 9. September 2009
- England qualifizierte sich am 9. September 2009
- Paraguay qualifizierte sich am 9. September 2009
14.8.09: Nur noch 300 Tage bis zur WM!
Der Countdown läuft, und das Lokale Organisationskomitee für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 (LOK) ist 300 Tage vor Turnierstart überzeugt davon, dass das Land am 11. Juni 2010 bereit sein wird, die Besucher aus aller Welt zu empfangen.
Dr. Danny Jordaan, der Haupt-Geschäftsführer des LOK, sagte, die 300-Tage-Marke sollte auch als Erinnerung daran dienen, dass im Vorfeld des Turniers noch viele wichtige Aufgaben zu erledigen seien.
"Natürlich ist dieses Datum ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte unseres Landes, aber für diejenigen, die an der Organisation des Turniers beteiligt sind - vom Bauarbeiter bis hin zum Marketingdirektor - ist es einfach nur ein weiterer Markierungspunkt auf dem Weg zur Ausrichtung einer erfolgreichen Weltmeisterschaft. Vieles wurde schon getan, und vieles bleibt noch zu tun", so Dr. Jordaan.
Als Höhepunkte in der Vorbereitung nannte er unter anderem die Fertigstellung der Stadien, die Komplettierung der Infrastruktur und den Abschluss von Transportprojekten, das Volunteer-Programm sowie die Endrundenauslosung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010, die am 4. Dezember in Kapstadt stattfindet.
"Am 4. Dezember 2009 werden sich die Augen der ganzen Welt anlässlich der Gruppenauslosung wieder auf Südafrika richten, insbesondere auf Kapstadt. Die 32 qualifizierten Mannschaften werden in die entsprechenden Gruppen für die erste Turnierrunde gelost. Bei diesem Ereignis werden außer den Trainern aller Teams auch Journalisten und Fernsehteams aus der ganzen Welt anwesend sein."
Laut Jordaan wurden an den sechs WM-Stadien, die beim FIFA Konföderationen-Pokal nicht als Austragungsorte verwendet wurden, erhebliche Fortschritte gemacht. Alle Stadien seien zu weit über 80 Prozent fertig gestellt.
"Wir haben zwar noch einige Projekte fertig zu stellen, aber wir werden sie mit demselben Elan angehen, der uns in der Vergangenheit zum Erfolg verholfen hat."
Jordaan bedankte sich auch bei denjenigen, die sich für die Weltmeisterschaft bereits als freiwillige Helfer zur Verfügung gestellt haben, und rief mehr Menschen dazu auf, ihre wertvolle Zeit zu opfern und sich in den Dienst des Turniers zu stellen.
"Keine Weltmeisterschaft kann ohne die geschätzte Hilfe von Volunteers zum Erfolg werden. Wir haben bereits mehr als 36.000 Bewerbungen von Menschen aus über 130 Ländern bekommen und sind zuversichtlich, das bestmögliche Team für die Ausrichtung eines erfolgreichen Turniers zusammenstellen zu können", erklärte er.
Quelle: www.fifa.com
Erste WM-Spiele ausverkauft
Ein Jahr vor Beginn der Weltmeisterschaft in Südafrika sind bereits das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Endspiel ausverkauft. Das gab der Weltverband FIFA bekannt.
Südafrikanische Fußballfans
Eröffnungsspiel, Halbfinals und Endspiel bei der WM-2010 in Südafrika sind über ein Jahr vor Beginn der Endrunde in Bezug auf die Einzeltickets bereits ausverkauft. Das gab der Weltverband FIFA am Donnerstag bekannt. Allerdings besteht noch die Möglichkeit, Karten für die betreffenden Spiele über eine sogenannte Team-Serie zu erhalten.
Vergriffen sind jedoch schon die Tickets für die Mannschaften aus England, Brasilien, Argentinien, Australien, Irland und den Niederlanden. Auch Einzel-Tickets für die Spielorte Kapstadt, Pretoria und Nelspruit sind nicht mehr erhältlich.
Insgesamt stehen für die 64 Spiele vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 etwa drei Millionen Eintrittskarten zur Verfügung. 480.000 Tickets werden für Zuschauer aus Südafrika reserviert, 1,5 Millionen Karten gehen an Fans aus dem Ausland, eine Million Tickets sind für Sponsoren, FIFA-Mitglieder und Spieler bestimmt.
Quelle: www.focus.de sid
WM 2010 im deutschen Free TV
Deutschlands Fernsehzuschauer können sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika auf ein ähnliches Übertragungsmodell wie bei der Heim-WM 2006 einstellen.
Neben ARD und ZDF überträgt erneut RTL WM-Spiele im frei empfangbaren Fernsehen (Free TV) live. Der Privatsender erwarb vom Pay-TV-Anbieter Premiere die Rechte für maximal 18 Begegnungen. Während ARD/ZDF insgesamt 46 Spiele übertragen dürfen, darunter alle Begegnungen des DFB-Teams, die beiden Halbfinals und das Endspiel, zeigt Premiere als einziger TV-Sender in Deutschland und Österreich alle 64 WM-Spiele live.
Nach RTL-Angaben vom Dienstag sind bei dem WM-Turnier vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 derzeit neun Spiele für den Kölner Sender garantiert: Sechs Vorrunden- und zwei Achtelfinalspiele sowie ein Match im Viertelfinale. Für neun andere Spiele hat RTL die Optionsrechte. Der TV-Vertrag sieht darüber hinaus Übertragungsrechte für 18 Spiele im Sendegebiet Österreich vor.
«Wir freuen uns sehr, dass wir dieses WM-Paket erwerben konnten. Die Fußballeuphorie in unserem Land während der EM hat gezeigt, welche enorme Bedeutung der Fußball für die Zuschauer hat», sagte RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt. Bei der WM 2006 in Deutschland hatte RTL erstmals acht Sonntag-Partien exklusiv im Free TV gezeigt. Im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern dürfen Privatsender auch sonntags Werbespots zeigen, mit denen ein Teil der Kosten refinanziert werden kann.
Der Pay TV-Anbieter Premiere hatte sich beim Erwerb der WM-Rechte 2010 vom Fußball-Weltverband FIFA bewusst die Möglichkeit einer Kooperation mit einem Free-TV-Sender offen gelassen. Über die Vertragsinhalte vereinbarten beide Parteien Stillschweigen.
Wie bei der Bundesliga, der Champions League und erstmals im DFB-Pokal 2008/09 bietet der Bezahlsender beim WM-Turnier alle Spiele und alle Tore live, in der Konferenz sowie in der Zusammenfassung an. «Premiere ist und bleibt ein starker Partner des Fußballs», erklärte Vorstandsmitglied Carsten Schmidt.
Quelle: www.ftd.de
Der Confed-Cup 2009 gilt laut Blatter als ultimative WM-Generalprobe
Fifa-Präsident Joseph Blatter hält grundsätzlich an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika fest, hat aber erneut Sicherheits- und infrastrukturelle Probleme eingeräumt. Der Confed-Cup 2009 gilt laut Blatter als ultimative WM-Generalprobe. Wenn der Testlauf nicht funktioniere, wäre das spätestens der Zeitpunkt, alternative Lösungen ins Spiel zu bringen.
"Im Moment müsste schon ein Erdbeben passieren, damit die WM nicht in Südafrika stattfinden kann. Aber ich wäre ein fahrlässiger Fifa-Chef, wenn nicht ein Plan B in der Schublade wäre", sagte Blatter in der "Pressestunde" des österreichischen TV-Senders ORF 2 am Sonntagmorgen.
Die WM ist eine logistische Herausforderung. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Südafrika will der Welt zeigen, dass man es kann", sagte der Schweizer. Trotz der weltweiten Bedenken zeigte er sich zuversichtlich, dass Südafrika die WM in zwei Jahren ausrichten werde. Auf die Frage, wann spätestens der Zeitpunkt gekommen sei, die WM in ein anderes Land zu vergeben, falls es doch nicht funktioniere, sagte Blatter: "Nach dem Confed-Cup würde das sein."
Jüngste Gespräche mit Gewerkschaften in Südafrika hätten dazu geführt, dass die Arbeiten an den Stadien und der gesamten Infrastruktur nun gut voranschreiten würden. "Da wird mächtig gebaut. In zwei Jahren spielen wir in den neuen Arenen. Sie werden rechtzeitig fertig sein", meinte Blatter. Für die Sicherheit im Land mit der sehr hohen Kriminalitätsrate müssten die politisch Verantwortlichen und die Behörden sorgen. "Die Sicherheit ist Angelegenheit des Staates. Das kann keine Sportorganisation machen. Und in Südafrika müssen wir die Standards noch einmal höher setzen als zum Beispiel hier bei der EM in Österreich und der Schweiz", sagte Blatter.
Quelle: www.sueddeutsche.de
Stadien auf Kurs
Sämtliche Stadien für die FIFA Fussball-WM 2010 in Südafrika liegen im festgelegten Zeitplan. DZu diesem Ergebnis kamen der FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke und der Vorsitzenden des Lokalen Organisationskomitees für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010, Dr. Irvin Khoza nach einer erfolgreichen Inspektionstour.
Das einzig strittige Thema war die rechtzeitige Fertigstellung des Nelson Mandela Bay Stadiums in Port Elizabeth für den FIFA Konföderationen-Pokal 2009. Denn für den FIFA Konföderationen-Pokal sollen 5 Stadien fertig gestellt sein. Vier dieser Stadien, Ellis Park (Johannesburg), Loftus Versfeld (Tshwane/Pretoria), Royal Bafokeng Sports Palace (Rustenburg) und Free State Stadium (Mangaung/Bloemfontein), sind bereits bestehende Arenen, die nur geringer Modernisierungsmaßnahmen bedürfen. Einzig und allein das Nelson Mandela Bay Stadium in Port Elizabeth ist neu zu errichten. Aus diesem Grund steht dieses unter besonderer Beobachtung. Fest steht jedoch jetzt schon, das es „Für die Weltmeisterschaft überhaupt keine Probleme bezüglich Fertigstellung geben wird.“
Die Austragung des Confed Cup's sei auch mit 4 Stadien nicht gefährdet.
Während der Inspektion wurde der Vorstand auch über die Pläne und Bemühungen informiert, den Strommangel in Südafrika zu beheben und für die Zukunft vor allem für die beiden Turniere eine ausreichende Stromversorgung sicherzustellen. „Wir hoffen, bis 2010 über 5.000 Megawatt und damit über genügend Energie für das Turnier zu verfügen", erklärte Eskoms Direktor für besondere Projekte, Johnny Dladla. Entsprechende Maßnahmen und Sonderprogramme sind bereits eingeleitet.
Nach dem Inspektionsbericht ist die FIFA insgesamt sehr zufrieden mit den Fortschritten, und Dr. Khoza erklärte erneut, „das sämtliche Stadien auf Kurs für die FIFA WM 2010 liegen und die Veranstaltung in sicheren Händen ist.“
Pressemitteilung der Botschaft der Republik Südafrika
Die 2010 FIFA Fußball-Weltmeisterschaft für nachhaltige Entwicklung als Katalysator
Erste Informationsveranstaltung in der Botschaft der Republik Südafrika in Berlin
Berlin, 27. Mai 2008. Auf Einladung des Gesandten und Chargé d´ Affaires a.i. der Republik Südafrika,
George Johannes, kamen heute Vertreter zahlreicher Organisationen zusammen, um über den konkreten
Stand der Vorbereitungen im Rahmen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft zu berichten, zu diskutieren
und um sich zu informieren. Die Veranstaltung ist Auftakt einer Informationsreihe, in der die Botschaft der
Republik Südafrika kontinuierlich die Fortschritte bei der Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft
2010 vorstellen wird.
Seit der Vergabe des 2010 FIFA World Cup
vielfältige Art und Weise auf seine Gastgeberrolle vor. Obwohl jährlich über neun Millionen Touristen
Südafrika besuchen, stellt die Vorbereitung und Organisation des globalen Sportevents eine große
Herausforderung für viele Bereiche der Wirtschaft, Gesellschaft und Politik dar. Südafrika versteht die
Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft als einen Auftrag, den es stellvertretend für den gesamten
afrikanischen Kontinent übernimmt.
„Wir freuen uns auf die qualifizierten Mannschaften und Fußballfans aus aller Welt, die wir herzlich und
mit offenen Armen empfangen werden. Unsere Leidenschaft für den Fußball, aber auch das Engagement
der Südafrikaner und die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft werden 2010 der Welt eine einzigartige
WM bieten. Unsere Regierung arbeitet eng mit der FIFA und dem Organisationskomitee zusammen und
stellt insbesondere für Infrastrukturmaßnahmen, z.B. im Verkehrs- und Transportwesen ein Budget von
bis zu 20 Milliarden Rand, etwa 2 Milliarden Euro zur Verfügung“, sagte George Johannes, Gesandter der
Republik Südafrika.
Arbeiten liegen im Zeitplan
Inzwischen sind die Vorbereitungen in allen wichtigen Bereichen weit vorangeschritten, und die FIFA
bescheinigt den Organisatoren, dass der gegenwärtige Stand – insbesondere beim Bau der WM-Stadien
– positiv bewertet wird. Auch das in Rekordzeit zu bauende Nelson-Mandela-Stadion in Port Elizabeth
wird für den Confederations Cup im Juni 2009 zur Verfügung stehen. Als weitere Austragungsorte für
diese wichtige Generalprobe ein Jahr vor der eigentlichen WM, stehen Bloemfontein, Johannesburg,
Pretoria und Rustenburg fest.
Die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik
Südafrika auf den Gebieten der Wirtschaft, Politik und Entwicklung wurde anlässlich der 2010 FIFA WM
weiter intensiviert. Ziel ist es, das Großereignis für eine nachhaltige Entwicklung Südafrikas und des
ganzen Kontinents zu nutzen. Dabei stehen sowohl die Modernisierung der Infrastruktur als auch
Stadtentwicklungsprogramme im Fokus. Individuelle Lösungsansätze im kommunalen Bereich werden
z.B. durch die Einbeziehung der Erfahrungen, die in den Host Cities“ der WM 2006 in Deutschland
gemacht und gesammelt wurden, ermöglicht. Darüber hinaus engagieren sich gemeinnützige Institutionen
und Organisationen in vielen Bereichen der sozialen und persönlichen Entwicklung in Südafrika. Fußball
wird dabei als Thema bzw. Medium genutzt, um soziale Integration und kommunale Entwicklung aktiv zu
fördern.
Der Kaiser begeistert über Vorbereitungen für 2010
Fußballlegende Franz Beckenbauer zeigte sich nach dem Besuch der Baustelle in Green Point "sehr, sehr beeindruckt" über die Vorbereitungen Südafrikas bezüglich der Fußballweltmeisterschaft in 2010.
Beckenbauer, der nun auch offiziell ein FIFA Vorstandsmitglied ist, kam nach Südafrika um den 50. Geburtstag des afrikanischen Flussballverbands zu feiern. Der Kaiser besuchte die Baustelle des malerischen Green Point Stadions am 7. September. "Es ist großartig was die Südafrikaner leisten. Kapstadt ist eine der aufregendsten und schönsten Städte in der Welt. Südafrika ist ein wunderbares Land. Ich bin äußerst beeindruckt mit dem Fortschritt der Baumassnahmen in Kapstadt und es ist fantastisch was die Menschen in Südafrika alles tun, um sich für die Weltmeisterschaft 2010 vorzubereiten."
Nach dem Besuch der Baustelle zeigte Beckenbauer extreme Zuversicht, dass Südafrika bereit sein wird die Gastgeberrolle in diesem globalen Ereignis zu übernehmen. "Ich bin absolut überzeugt, dass die Fußballweltmeisterschaft 2010 ein Erfolg sein wird. Es ist eine der größten Chancen für Südafrika. Die ganze Welt wird das Land während der Weltmeisterschaft beobachten. Soweit ich beurteilen kann, liegen sie im Zeitplan und ich habe keinen Zweifel daran, dass alle Stadien schon vor der Weltmeisterschaft fertig sein werden." Deutschland profitiert noch immer von der letztjährigen Weltmeisterschaft, bei der Beckenbauer eine der Hauptrollen gespielt hat. Allerdings rät er den Südafrikanern der ersten FIFA Fußballweltmeisterschaft, die jemals auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen wird, einen eigenen Stempel aufzudrücken. "Es wäre nicht ratsam die deutsche Weltmeisterschaft zu kopieren. Südafrika muss sicherstellen, dass es eine afrikanische Weltmeisterschaft wird und zwar mit allen Vorzügen und kulturellen Einmaligkeiten, die der Kontinent bietet." Beckenbauer ist überzeugt, dass in Südafrika harte Arbeit geleistet wurde und weiterhin wird um sich auf 2010 vorzubereiten und dass das Land im Zeitplan liegt um ein erfolgreiches Großereignis veranstalten zu können.
Quelle: News24
WM 2010 möglicherweise auf Kunstrasen
Die Fußball-WM 2010 in Südafrika könnte laut FIFA-Präsident Joseph Blatter teilweise auf Kunstrasen ausgetragen werden.
Aufgrund der klimatischen Bedingungen sei in manchen Stadien ein Plastikuntergrund denkbar, erklärte der Schweizer am Rande der Tagung des International Football Association Board (IFAB) in Gleneagles und wischte alle Bedenken gegen Kunstrasen vom Tisch.
"Fußball auf Kunstrasen ist die Zukunft. Die einzigen Gegner sind Menschen, die nie darauf gespielt haben", meinte Blatter. Eine definitive Entscheidung über die Rasenbeschaffenheit der WM 2010 soll nach dem Confederations Cup 2009 fallen.
Bei der Fussball WM 2010 werden wir alle die Spiele mit dem Handy verfolgen!
Das möchte zumindest der Handyhersteller Ericcson, der nun von der Fifa einen Auftrag für Handy-TV bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erhalten hat.
Ericsson soll die Plattform für die Verbreitung von Fernsehbildern per Handy vorantreiben.
In den kommenden Jahren werden nach Einschätzung von Experten immer mehr Menschen mit ihrem Mobiltelefon Fernsehübertragungen verfolgen. Sportveranstaltung wie die Fußball-EM oder -WM gelten als wichtige Treiber.
Quelle FTD
Frühbucher verblüffen Südafrika
Durban - Drei Jahre vor Anpfiff der Fußball-WM haben sich die ersten Frühbucher ihre Unterkünfte in Südafrika bereits gesichert. Südafrikanische Hoteliers sind verblüfft.
«Es fängt in der Tat an: Vergangene Woche hatten wir wieder zwei Deutsche, die drei Nächte für Juli 2010 gebucht haben», sagt Direktor Peter Cossey von der «Plumary Game Lodge» in den Magaliesbergen, die gerade mal eine knappe Autostunde von den Stadien in Johannesburg und Pretoria entfernt ist. «Wir wissen, dass die Deutschen gute Organisatoren sind - aber dass die so fix sind, verblüfft mich doch», sagt Cossey.
Auch andere Lodges wie das «Zimbali-Resort» außerhalb Durbans berichteten auf der Indaba-Touristikmesse in Durban von Anfragen und Buchungen - überwiegend von Deutschen und Skandinaviern. «Wir sind bereits voll im Geschäft», bestätigt Silke Marshall von der südafrikanischen Reiseagentur M&M Solutions. Sie kooperiert mit dem Veranstalter Vietentours in Düsseldorf, der mit einem von dem Deutschen Willi Koormann entwickelten Konzept arbeitet: Frühbucher können den nicht unerheblichen Betrag für die WM-Reise in Südafrika monatlich mit 50 Euro abzahlen. «Eine Art Ansparmodell», so Marshall.
Region stößt schon jetzt auf Interesse der Fans
Auch wenn es sich bisher eher um Einzelfälle handelt, ist der Trend klar: Südafrika und die ganze Region stoßen schon jetzt auf das Interesse von WM-Fans. Auch Nachbarländer wie Namibia und Mosambik bestätigen das. «Es sind vor allem Touristen, die sich abseits der großen Metropolen ihr Naturerlebnis sichern und den Besuch der WM mit einer Safari kombinieren wollen», sagt Charity Chanda Lumpa von Sambias Tourismusbehörde.
Sambia geht bis 2010 von jährlichen Tourismus-Zuwachsraten um die 20 Prozent aus und will vor allem die Victoria-Fälle als Drehscheibe für Safari-Touristen in die Nationalparks des Landes nutzen. «Wir hatten vergangenes Jahr nach bisherigen Schätzungen rund 770 000 ausländische Besucher und gehen davon aus, bis 2010 die Million zu übertreffen», sagt Lumpa. Selbst am Indaba-Stand des Krisenlandes Simbabwe machte sich Optimismus breit: «Der Tourismus zieht wieder an», hieß es bei den Ausstellern. Vor allem Besuche des Kariba-Staudamms seien sehr gefragt.
Auch im Austragungsland Südafrika sind die Erwartungen hoch. Erstmals will der Weltfußballverband FIFA nicht nur Hotels, sondern auch Pensionen und Lodges in Nationalparks reservieren. Das Land, das im Jahr 2006 mit 8,4 Millionen Touristen mehr Besucher aus dem Ausland anlockte als je zuvor in seiner Geschichte, erwartet rund 400 000 WM-Touristen. «Ermutigend ist, dass in allen Schlüsselmärkten Wachstum erzielt wurde», sagte Südafrikas Tourismusminister Marthinus van Schalkwyk in Durban, wo im November mit der Vorrundenauslosung der erste große WM-Test stattfinden wird. Der Tourismus trage in Südafrika jedes Jahr mehr als 66 Milliarden Rand (6,7 Milliarden Euro) zur Wirtschaft bei und schaffe mehr als 500 000 Arbeitsplätze.
VON RALF E. KRÜGER, 05.06.07, 14:52h
Quelle: Kölner Stadt Anzeiger Internet

